Bis zur Menopause schützt Östrogen die Gefäße und hält das HDL hoch – das Herzinfarktrisiko ist bei Frauen niedriger als bei Männern. Danach fällt dieser Schutz weg, und innerhalb von 10 Jahren gleicht sich das Risiko an. Gleichzeitig sind die Symptome bei Frauen anders: nicht „Brustschmerz“, sondern Müdigkeit, Atemnot, Übelkeit und Kieferschmerzen – und sie werden häufiger übersehen. Daher: Lipidprofil, Blutdruck und Taillenumfang nach 45 einmal jährlich und nicht erst, „wenn etwas wehtut“. Die drei Werte, die die Methode am schnellsten verbessert – Triglyceride, HDL und Blutdruck –, sind genau diejenigen, die sich bei Frauen nach der Menopause zuerst verschlechtern. Über die Perimenopause – nach 40: Perimenopause.